11/2016 mittendrin

Gedanken

Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.
2. Petrus 1,19
Das Symbol des Lichts hat einen festen Patz in der Sprache der Bibel und in unseren Herzen eingenommen. Beim Licht, das da scheint, denken wir an Kerzen und die Wärme. Das Licht ist zunächst die (für unsere Verhältnisse) armselige Ölfunzel, die doch so dringend notwendig in dunkler Nacht ist, weil man sonst nichts sehen kann. Wenn wir nicht vorsichtig mit dem Licht umgehen, erlischt es und verliert seine Leuchtkraft für uns. Wir stehen dann in der Dunkelheit dieser Welt, verlieren schnell die Orientierung und haben Angst den nächsten Schritt zu tun. „Die Prophetie des Alten Testaments ist wie ein Licht inmitten der Düsternis eines verwahrlosten Zimmers.“schreibt ein Ausleger.Auch wenn die Welt durch die Sünde verfinstert ist (vgl. Jes 9,1), so erhellt Gottes Wort des AT wie auch des NT, das in die Zukunft weist, den Weg der Gläubigen. Aber der Tag wird kommen, da brauchen wir keine Lampe mehr. Es ist der Tag an dem Jesus wiederkommen wird. Eine Lampe verblasst, sie ist nichts, verglichen mit dem Morgenstern wenn er aufgeht.

Christus ist der helle Morgenstern (Offb 22,16) und wenn er wiederkommt, wird er in seiner ganzen Herrlichkeit strahlen. Bis zu diesem Tag haben wir die Bibel und den Heiligen Geist, der uns das Wort Gottes aufschließt und uns bei der Suche nach der Wahrheit und Erkenntnis leitet. Es dient uns auch um einen Einblick in die Wege Gottes mit uns zu erhalten.
Dein Wort ist ein Licht auf meinem Weg, wenn ich durch das Dunkel geh.
Feiert Jesus 2, Nr. 115
Erwarten wir, dass es uns dann so geht wie dem amerikanischen Prediger Moody:
„Ich betete um Glauben und dachte, der Glaube käme eines Tages wie der Blitz auf mich. Aber der Glaube schien nicht zu kommen. Eines Tages las ich im Römerbrief: "Der Glaube kommt aus dem Hören, das Hören aber aus dem Wort Gottes. Ich hatte meine Bibel zugemacht und um Glauben gebetet. Jetzt schlug ich meine Bibel auf und begann zu studieren. Seit dieser Zeit wuchs mein Glaube.“

Helmut